Die menschliche Zivilisation hat einen langen Weg der Entwicklung zurückgelegt. Aus Höhlen und unerschlossenem Land heraus bauten die Menschen Häuser und Städte in einer Weise, die sich niemand vorstellen konnte.
Mit der zunehmenden Globalisierung ist es schwierig geworden, historische Kulturen zu erhalten. Umso faszinierender und überraschender ist die Wahrnehmung des turksprachigen Volkes der Tsaatan in der Mongolei. Der Nomadenstamm lebt seit vielen Jahrhunderten in der Region. In dieser Zeit haben sie eine besondere Beziehung zu Wildtieren entwickelt. In der Tat ist es wirklich erstaunlich.
Glücklicherweise hat der Fotograf Hamid Sardar-Afkhami dieses vergessene Volk kürzlich besucht und viele wunderbare Fotos gemacht.
Dank seiner einzigartigen Kultur kennt sich der Stamm der Tsaatan gut mit Rentieren aus. Sie nutzen Rentiere als Transportmittel in der rauen Landschaft, die ihre Heimat ist.
Kindern wird von klein auf beigebracht, wie sie sich in der Nähe von Rentieren zu verhalten haben.
Rentiere sind gutmütige und sanftmütige Gefährten, und selbst die kleinsten Kinder dieser erstaunlichen Menschen sind glücklich an ihrer Seite.
Dieses junge Mädchen macht sich bereit, ein Rehbaby zu waschen.
Tsaatan (das Wort bedeutet "Rentierzüchter") nennen sich auch Dukha
Heute gibt es noch etwa 44 Tsataan-Familien mit insgesamt nur noch 200-400 Menschen. Auch der Rentierbestand ist rückläufig.
Der Tsaatan-Stamm lebt hauptsächlich vom Tourismus. Die Menschen kommen, um sie zu besuchen, zahlen Geld für Aufführungen, für originelles Kunsthandwerk und natürlich für Rentierfahrten.
Sie züchten nicht nur Rentiere. Sie haben sogar Wölfe gezähmt!
Die Bewohner des Stammes jagen kleine Waldtiere, vor allem Kaninchen. Dies bringt ihnen etwa zwei Dollar an Einkommen
Der Stamm der Tsaatan domestizierte auch Steinadler, um sie bei der Jagd zu unterstützen.
Die Jagd mit Adlern gilt als ein Privileg. Jeder, der es sich leisten kann, wird als angesehenes Mitglied des Stammes betrachtet.
Der Stamm der Tsaatan glaubt, dass er eine einzigartige Verbindung zu allen Tieren hat
Nur so können sie sich in der Natur zu Hause fühlen und ihre Kultur trotz des zunehmenden Einflusses der Außenwelt bewahren.
Sowohl der Dukha-Stamm selbst als auch seine Verbindung zur natürlichen Umgebung sind atemberaubend. Es ist erstaunlich, wie dieser Stamm lebt!
Hauptbild: turba-urba.org